Sonntag, 30. Januar 2011

Bücherpost die 6.


Sebastian Fitzek - Amokspiel

Produktbeschreibung
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …

Mein Fazit
Sebastian Fitzek hat mich ja schon mit seinen anderen Büchern begeistert, aber jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht, wie er sich die Geschichten ausdenkt und perfektioniert aufschreiben kann.
Das Buch ist wirklich gut geschrieben, was ich auch erwartet habe und die Spannung ist von Anfangan vorhanden und wird kein einziges Mal abgeflaut, was mir sehr gut gefällt, aber schon gewöhnt bin=D.
Manchmal, muss man sich echt fragen, ob man die bisher gelesenen Seiten richtig verstanden hat, wenn man bei einigen Stellen angekommen ist, da es so verwirrend ist. Sobald man am Ende die Lösung vor sich stehen hat, ist alles logisch, nur der Bösewicht wirft Fragen auf, oder besser gesagt, man hätte es niemals gedacht, das diese Person der Böse ist. Traurig wird es an einigen Stellen auch, da die Geschichte von den Charakteren vertieft wird, um ein besseres Verständnis hervozurufen.
Im Großen und Ganzen ein hervorragendes Buch, welches ich vom Herzen nur weiterempfehlen kann!

Wulf Dorn - Kalte Stille
Produktbeschreibung
Wenn die Stille zum Alptraum wird ...
Eine Tonbandaufzeichnung, die in abrupter Stille endet – unerträglicher Stille. Mehr ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nicht geblieben. Vor dreiundzwanzig Jahren ist Sven spurlos verschwunden. In derselben Nacht verunglückte auch sein Vater unter rätselhaften Umständen. Beide Fälle konnten nie aufgeklärt werden. Als Jan gezwungen ist, an den Ort seiner Kindheit zurückzukehren, holt ihn die Vergangenheit wieder ein.
Der Psychiater Jan Forstner leidet seit dreiundzwanzig Jahren unter dem mysteriösen Verschwinden seines damals sechsjährigen Bruders Sven. Nur ein Diktiergerät, das die beiden Jungen in jener Nacht bei sich hatten, ist Jan geblieben. Darauf ist Svens Stimme zu hören, die in abrupter Stille endet. Seither kann Jan keine Stille mehr ertragen und wird von Alpträumen geplagt. Ein weiteres Rätsel gibt der Unfall von Jans Vater auf, der in derselben Nacht verunglückte, nachdem er wegen eines Anrufs mit unbekanntem Ziel aufgebrochen war. Nach einer schweren Krise erhält Jan die Chance für einen beruflichen Neuanfang in der Klinik seines ehemaligen Heimatortes. Dort wird Jan mit einem mysteriösen Selbstmordfall konfrontiert. Gemeinsam mit der Journalistin Carla Weller kommt er einem Geheimnis auf die Spur, das sich seit vielen Jahren hinter den Klinikmauern verbirgt. Ein Geheimnis, das Jan zurück in seine Vergangenheit und auf die Spur des Täters führt.

Mein Fazit
Wulf Dorn sein erstes Buch "Trigger" hat mich schon gefesselt und zutiefst erschüttert(Es werden am Anfang des Buches "Kalte Stille" kurze Andeutungen auf "Trigger" gemacht). Aber dieses Buch ist so genial und verwirrend geschrieben, das man manchmal zurück blättern muss, zm sicher zugehen, dass man alles richtig verstanden hat, da die Wenudungen im Buch alles über den Haufen werfen, was man sich selbst zusammengereimt hat.
Flüssig und spannend ist das Buch geschrieben und Wulf Dorn schenkt uns fazinierende Einblicke in die Vergangenheit des Hauptcharakters, wobei man sich sofort mit ihm verbunden fühlt und mitleidet.
Am Ende hab ich doch Tränen in den Augen gehabt und war so derast verstörrt, dass ich meine Zeit brauchte um die Lösung des Buches zu verdauen.
Ein wirklich toll geschriebenes Buch!

Sebastian Fitzek - Der Augensammler

Produktbeschreibung
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

Mein Fazit
Das wohl beste Buch von Sebastian Fitzek, nach "Der Seelenbrecher".
Die Spannung ist von Anfangan vorhanden und nimmt an keiner Stelle ab.
Die Charakter sind so toll ausgearbeitet, dass man sie sich perfekt vorstellen kann und sich sogar die Phänomene gut vorstellen kann, die in diesem Buch vorkommen werden und mich persönlich überrascht haben.
Aber ohne diese wäre das Buch halb so gut geworden.
Die Geschichte spielt diesmal in der Sicht von mehreren Charaktern, sprich, der Autor wechselt die Sicht. Mal ist man der Hauptcharakter, dann ist man der Polizist und später ist man das entführte Kind, am Anfang musste ich mich da erstmal reinlesen, aber sobald die "Reinlese-Phase" vorbei ist, liest es sich wie von selbst.
Die Handlung ist wirklich an einigen Stellen herzzerreißend und so traurig, das man es kaum aushält, an den Mörder zu denken.
Ich persönlich hatte am Ende des Buches sogar Mitleid mit diesem. Was vielleicht auch dahher rührt, dass das Ende viele Fragen hinterlässt und mich heute noch beschäftigt. Ein wirklich gelungenes Buch, welches sich nach 1000 mal Lesen noch lohnen wird!

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